Room 28 Education
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Room 28 Bildungsprojekt

Die Mädchen von Zimmer 28

Vision

Dauerausstellung

Collage von Erika Stransky (1930-1944)

Von Anfang an gab eine Vision dem Projekt seine Zielrichtung und Motivationskraft: eine bleibende Heimat zu schaffen für das "Vermächtnis der Mädchen von Zimmer 28" (Ausstellung und alles was dazugehört). Ein öffentlicher Raum soll entstehen, in dem die Geschichte dieser Kinder nachvollziehbar wird, insbesondere für junge Menschen und für nachfolgende Generationen.

Wir wollen eine Dauerausstellung schaffen in  hochwertigem Ausstellungsdesign, mit weiteren Ausstellungselementen (u.a. Video- und Audiostationen, Vitrinen, Objekte und ergänzende Tafeln) und begleitenden Lehrmaterialien. 

Motive, Chancen

Die Ausstellung ist ein eindringliches Beispiel von der Kraft und Bedeutung von Kunst, Kultur, Kreativität und Mitmenschlichkeit - für uns als Individuum und für uns als Gesellschaft. 

 

Obgleich die Geschichte dieser Mädchen in der Vergangenheit wurzelt und ein dunkles Kapitel des Holocaust beleuchtet, sind doch die Ideen und Botschaften, die sie vermittelt, universell, zeitlos, hochaktuell, von großer menschlicher Kraft und gesellschaftlicher Bedeutung.

 

Daher ist die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 auch eine Antwort auf die immer stärker werdenden gefährlichen Strömungen in unserer Gesellschaft, Strömungen, die den Zusammenhalt und Frieden, das Wohlergehen und die Sicherheit unserer Bürger*innen bedrohen. Die Ausstellung versteht sich als Gegenentwurf und Utopie und gründet auf Solidarität, Empathie, soziale Gerechtigkeit und Humanität.

Symbol

Auszug aus einem Interview von Evelin Frerk mit Hannelore Brenner fpr den hpd (humanistischer Pressedienst)

 

Evelin Frerk

Was bedeutet „Zimmer 28/Room 28“ für Sie–- im übertragenen Sinne? Es ist ja direkt programmatisch geworden: Room 28.

 

Hannelore Brenner

Das stimmt. Es ist Symbol  – und dafür steht der Ma’agal - und Programm zugleich. Für mich ist dieses Zimmer 28/Room 28 so etwas wie eine Keimzelle der Menschlichkeit. Was da im Mikrokosmos Zimmer 28 dank engagierter Erwachsener – Pädagogen, Lehrer, Künstler – geschah und sich durch die Überlebenden und durch die überlieferten Dokumente und Zeugnisse manifestiert, lässt erahnen, welche elementare Bedeutung kulturellem Schaffen, künstlerischen Leistungen und ethischen Werten zukommt, welche Kraft Kunst und Kultur zu entfalten vermögen im Ringen um Selbstbehauptung, um die Behauptung der eigenen Identität und Würde.

Interview hpd Mai 2017 deutsch.pdf
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Room 28 e.V.

Der Verein Room 28 e.V. wurde 2007 gegründet, um dabei zu helfen, diese Vision Realität werden zu lassen.  Siehe hierzu auch die Website des Vereins:

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