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Brundibár

& die Mädchen von Zimmer 28

Plakat zu Brundibár, Theresienstadt 1943

Brundibár und die Mädchen von Zimmer 28  – dies sind zwei Geschichten, untrennbar miteinander verwoben. Brundibár, die Kinderoper von Hans Krása und Adolf Hoffmeister, 1938 in Prag entstanden und von jüdischen Kindern in Prag heimlich aufgeführt, dann im Konzentrationslager Theresienstadt über 50 Mal, ist heute ein Denkmal für die Kinder, die den Holocaust nicht überlebten.

Tafel der Ausstellung "Die Mädchen von Zimmer 28"

Heute gehören die Überlebenden von Zimmer 28 zum - leider immer kleiner werdenden - Kreis von Zeitzeugen, die die Erinnerung an ihre ermordeten Freunde in Theresienstadt lebendig halten; und die Erinnerung an Hans Krása und an die Oper, die für sie zum „Licht in der Dunkelheit“ wurde - Brundibár.

Akademie der Künste, 22. Januar 2008.

Wie sehr diese Frauen zur Renaissance der Oper Brundibár beigetragen haben, ihr Anteil an der Wirkungsgeschichte dieser Kinderoper, ist unermesslich. Vieles was entstand - auch der 2014 angelaufene Film 'Wiedersehen mit Brundibár' -  wäre ohne das Buch 'die Mädchen von Zimmer 28' nicht entstanden.

Das Projekt mit den "Mädchen von Zimmer 28" begann 1996, mit denREcherchen für das Hörfunkfeature "Brundibár und die Kinder von Theresienstadt" von Hannelore Brenner-Wonschick. Erstproduktion SFB 1997, Zweitproduktion  ORF Wien 1998. Dieses Feature ist auf der abgebildeten CD des Berliner Label EDA  enthalten und immer noch erhältlich.

 

Das inzwischen historische Dokument enthält die Stimmen der ZeitzeugInnen:

Anna Hanusová, Helga Kinsky, Alice Sommer, Greta Klingsberg, Eva Herrmanová, Eliska Kleinová, Trude Simonsohn, Thomas Mandl, Leopold Lowy, Paul Aron Sandfort/Kopenhagen.

 

Amerikanische Ausgabe, Schocken Books 2009

Unzählige Male waren die Überlebenden zwischen 1999 und 2016 bei Aufführungen der Kinderoper Brundibár zu Gast. Sie vermittelten vor allem jungen Menschen ihre Erlebnisse und  Erinnerungen.

Seit 2004 erzählt das Buch 'Die Mädchen von Zimmer 28' die Geschichte dieser Mädchen und die der Kinderoper Brundibár in Theresienstadt.  Es ist die erste authentische und historisch fundierte Dokumentation der Kinderoper von Hans Krása udn Adolf Hoffmeister. Die amerikanische Ausgabe erschien 2009 bei Schocken Books, N.Y. Das Buchcover nimmt auf diesen Zusammenhang Bezug.

Die Freundoinnen vom Zimmer 28 in Spindlermühle, 2002

Die  Überlebenden von Zimmer 28 tragen die Erinnerung an diese Kinder von Theresienstadt weiter, an  den Komponisten Hans Krása, an  die  Mitwirkenden und die Zuschauer von Brundibár.  Als ab Juli 1943 Brundibár geprobt wurde, waren auch einige der ‚Mädchen von Zimmer 28’ dabei. Ela Weissberger, geb. Stein spielte die Katze, Maria Mühlstein war die Erstbestzung des Spatz (manchmal spielte auch Stephan Sommer diese Rolle) und gelegentlich spielte Maria Mühlstein an der  Seite ihres Bruders Eli die Rolle der Aninka. Handa Drori (geb. Pollak, Anna Hanusová ( geb. Flachová) sangen im Chor der Schulkinder. Und alle Kinder kannten und sangen oft die Lieder.

Ruth Gutmann, Brundibár

Zeichnung von Ruth Gutmann (1930-1944), Szene aus Brundibár. Ruth lebte im Zimmer 28.

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Kurzinfo
Kompendium Juli 2017.pdf
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9. Juni 2017

ORF CD erschienen!

Die CD ist erhältlich über: Ö1 Shop: hier

Info Theaterprojekt 2015.pdf
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Start Juni 2017

Teilnahmeformular Aktion Juni 2017.pdf
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