Room 28 Education/ Room 28 Projects
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Wie alles begann

Von den Anfägen zu den Room 28 Projects

Das Projekt mit einer Gruppe von Holocaust-Überlebenden, den 'Mädchen von Zimmer 28', begann mit zwei Frauen und drei Dokumenten.

Die Frauen sind: Anna Hanusová, geborene Flachová, von ihren Freund/innen 'Flaška' genannt und Helga Kinsky, geborene Pollak. Die Dokumente sind: Flaška's Poesiealbum und Helgas Theresienstädter Tagebuch.

Es war der Wunsch von Anna (Flaška) und Helga, etwas zu tun, um an die Freunde und all die Lieben zu erinnern, die sie im Holocaust verloren haben.

Das Tagebuch von Helga Pollak

Helgas authentisches Theresienstädter Tagebuch, geschrieben zwischen 1943 und 1944, gibt einen außergewöhnlichen Einblick in das Leben und die Welt eines 12-13-jährigen jüdischen Mädchens, das ins Ghetto Theresienstadt deportiert wurde, und es gibt ebenso ein detailreiches Bild des 'Alltags' der Kinder des Mädchenheims L 410, Theresienstadt. Es ist ein Alltag, der den Kern der kommenden Katastrophe in sich birgt. Das Tagebuch ist gleichsam ein Chronik des Geschehens im Ghetto und gibt herausragende Ereignisse wieder - wie die gefürchteten Transporte nach Osten.

 

Das Poesiealbum von Anna Flachová

Flaška's Poesiealbum enthält Worte und Zeichnungen von Kindern, die im Zimmer 28 lebten und ihre guten Freunde waren. Oft sind es die letzten Lebenszeugnisse von Mädchen, geschrieben kurz ehe sie auf Transport gehen mussten. Die meisten  dieser Mädchen wurden in den Gasöfen von Auschwitz ermordet.


Die Kinderoper Brundibár

Das Projekt begann auch mit der Kinderoper 'Brundibár' von Hans Krása und Adolf Hoffmeister. 1996 recherchierte ich für ein Hörfunk-Feature zur Geschichte dieser Oper. In den USA suchte ich Ela Weissberger auf, die in den Theresienstädter Aufführungen die Katze gespielt hatte. Sie erzählte von ihren Freundinnen vom Zimmer 28, lud mich ein nach Prag zu kommen, wo sie sich im September mit einigen von ihnen treffen wollte. Bald darauf lernte ich sie kennen: Judith, Evelina, Flaska und Helga kennen. Diese Begnungen markieren den Beginn der 'Room 28 Projects.

Das Radiofeature wurde 1996 vom Sender Freies berlin produziert. 1997 gab es eine Neuproduktion durch den Österreichischen Rundfunk. Diese Produktion ist zu hören auf der Doppel-CD. die das Label Edition abseits 1998 herausbrachte. mehr Information auf der Website von EDA.

Spindleruv Mlyn, Tschechien

Noch im selben Jahr, 1996, gingen Helga, Flaška und ich ein Bündnis ein, um ein Gedenken zu schaffen.  An ein 'Gedenkbuch' war gedacht. Überlebende vom Zimmer 28  schlossen sich an: Judith, Hanka, Handa, Eva, Ela, Evelina, Vera, Marta.

1998 trafen wir uns zum ersten Mal in Spindlermühe, Riesengebirge, in Tschechien,  um gemeinsam an dem  Erinnerungsprojekt zu arbeiten.

Die jährlichen Treffen im September entwickelten sich zur liebgewordenen Tradition und setzten sich auch nach 2004 fort, als das Buch, das Theaterstück und die Ausstellung das Licht der Öffentlichkeit erblickten und die Geschichte der 'Mädchen von Zimmer 28' erzählte und bekannt machte. Abbildung: Erstausgabe 2004, Droemer Verlag.

Um die Ausstellung 'Die Mädchen von Zimmer 28' und das Anliegen der Überlebenden von Zimmer 28 bekannt zu machen, erklärte ich 2005 die entstandenen Werke - Buch, Ausstellung, Theaterstück - zu den 'Room 28 Projects' und machte mich daran, das Versprechen einzulösen: ein bleibendes Gedenken an die Kinder von Theresienstadt zu schaffen und das Vermächtnis der 'Mädchen von Zimmer 28' lebendig zu erhalten und es jüngeren Generationen zu vermitteln.


NEWS

Kurzinfo
Kompendium Juli 2017.pdf
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9. Juni 2017

ORF CD erschienen!

Die CD ist erhältlich über: Ö1 Shop: hier

Info Theaterprojekt 2015.pdf
PDF-Dokument [771.5 KB]

Start Juni 2017

Teilnahmeformular Aktion Juni 2017.pdf
PDF-Dokument [1'013.9 KB]
Room 28 Schulpaket 2017.pdf
PDF-Dokument [993.8 KB]

Interview zum Kompendium 2016:

News von:

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