Room 28 Education
Room 28 Education  

Room 28 Bildungsprojekt

Ausstellung

Die Mädchen von Zimmer 28

ie Ausstellung entstand im Jahre 2004 als Ergänzung zum Buch Die Mädchen von Zimmer 28. Sie wurde geschaffen, um den originalen Dokumenten und Zeugnissen mehr Raum zu geben und den Wunsch der Überlebenden zu erfüllen: ein bleibendes Gedenken zu schaffen.

Ausstellungseröffnung in Schwerin, 23.9.2004, im Rahmen des Wettbewerbes "Verfemte Musik"

Fakten zur Ausstellung

Copyright: Hannelore Brenner-Wonschick

Rechte, Konzept, Kuratorin, Management

 

Design: Renate Schlicht, Frankfurt a.M.

Walter Hagenow, Frankfurt a.M.

Mitarbeit 2004: Benedikt Burkhardt, Frankfurt a.M.

Erste Eröffnung der Ausstellung

Die Ausstellung entstand im Rahmen des von Volker Ahmels initiierten und realisierten internationalen Festivals und Wettbewerbes "Verfemte Musik" in Schwerin und wurde dort am 23. September 2004 erstmals eröffnet. Zu Gast waren die Überlebenden von Zimmer 28 . (siehe Foto oben).

Room 28 Projects

2005 gründete ich die Room 28 Projects - zunächst gedacht als Kulturagentur, um die Ausstellung zu organiserien. Inzwischen steht der  Name für das Gesamtprojekt und umfasst ebenso die Edition Room 28, dieses Bildungsprojekt  wie die 2014 entstandene Ausstellung in Brasilien As meninas do Quarto 28 unter dem Logo: Room 28 Projects - Brasil.

Inhalt

Die Ausstellung vermittelt die Geschichte einer Gruppe von Holocaust-Überlebenden, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410, im Ghetto

Theresienstadt zusammenlebten.

Originaldokumente

Seiten aus Helgas Tagebuch

Die Ausstellung veranschaulicht die Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28" vermittels authentischer Dokumente aus Theresienstadt - ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden.

Im Brennpunkt

Tafel mit der Flagge der Mädchen von Zimmer 28

Die Ausstellung spiegelt den Alltag der Kinder im Ghetto Theresienstadt zwischen 1942 und 1944, einen Alltag, der den Kern der kommenden Tragödie bereits in sich birgt. Sie erzählt von einer außergewöhnlichen Gemeinschaft und davon, was Kunst und Kultur und Erziehung zur Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit vermögen.

 

Brundibár

Plakat zu Brundibár 1943

Die Geschichte ist eng verbunden mit den Theresienstädter Aufführungen der Kinderoper Brundibár von Hans Krása and Adolf Hoffmeister. Einige der Mädchen spielten in der Oper mit, Ela Stein spielte die Katze, Maria Mühlstein häufig den Spatz - einige sangen im Chor der Schulkinder. Und alle haben die Aufführungen besucht und kannten die Lieder auswendig.

Die Überlebenden erinnern die Oper als "ein Licht in der Dunkelheit". Daher wurden die Überlebenden von Zimmer 28 in den letzten Jahren häufig eingeladen zu Aufführungen der Kinderoper Brundibár.

Hommage

Friedl Dicker-Brandeis (1898-1944)

Buch und Ausstellung sind auch eine Hommage an jene Erwachsenen in Theresienstadt, die für die Kinder wichtig wurden, wie die legendäre Bauhaus Künstlerin Friedl Dicker-Brandeis. In ihren Malstunden gab Friedl ihren Erfahrungsschatz an die Kinder weiter. "Ihre Art zu unterrichten - darin lag etwas, was uns für Augenblicke ein Gefühl der Unbeschwertheit gab", erinnert sich Helga Pollak-Kinsky.

Ausführliche Informationen im

2.11.2018

AKTUELLES

Infoblatt Kompendium.pdf
PDF-Dokument [909.3 KB]

Donation Campaign

Associated Websites:

Visitors

since October 9, 2014

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Room 28 Projects, Hannelore Brenner, Berlin