Room 28 Education
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Ausstellung

Inhalt

Originaldokumente aus Theresienstadt

Seiten aus dem Tagebuch von Helgas Pollak

Die Ausstellung veranschaulicht die Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28" vermittels authentischer Dokumente aus Theresienstadt - ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden.

Im Brennpunkt

Tafel mit der Flagge der Mädchen von Zimmer 28

Die Ausstellung spiegelt den Alltag der Kinder im Ghetto Theresienstadt zwischen 1942 und 1944, einen Alltag, der den Kern der kommenden Tragödie bereits in sich birgt. Sie erzählt von einer außergewöhnlichen Gemeinschaft und davon, was Kunst und Kultur und Erziehung zur Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit vermögen.

 

Brundibár

Plakat zu Brundibár 1943

Die Geschichte ist eng verbunden mit den Theresienstädter Aufführungen der Kinderoper Brundibár von Hans Krása and Adolf Hoffmeister. Einige der Mädchen spielten in der Oper mit, Ela Stein spielte die Katze, Maria Mühlstein häufig den Spatz - einige sangen im Chor der Schulkinder. Und alle haben die Aufführungen besucht und kannten die Lieder auswendig.

Die Überlebenden erinnern die Oper als "ein Licht in der Dunkelheit". Daher wurden die Überlebenden von Zimmer 28 in den letzten Jahren häufig eingeladen zu Aufführungen der Kinderoper Brundibár.

Hommage

Friedl Dicker-Brandeis (1898-1944)

Buch und Ausstellung sind auch eine Hommage an jene Erwachsenen in Theresienstadt, die für die Kinder wichtig wurden, wie die legendäre Bauhaus Künstlerin Friedl Dicker-Brandeis. In ihren Malstunden gab Friedl ihren Erfahrungsschatz an die Kinder weiter. "Ihre Art zu unterrichten - darin lag etwas, was uns für Augenblicke ein Gefühl der Unbeschwertheit gab", erinnert sich Helga Pollak-Kinsky.

Viele Zeichnungen der "Mädchen von Zimmer 28! sind Teil der Ausstellung.

Das Buch

Die Ausstellung veranschaulicht die Quintessenz des Buches Die Mädchen von Zimmer 28.  Das Buch erzählt die Geschichte dieser Mädchen im historischen Kontext, vermittelt das Schicksal einer Gruppe von jüdischen Mädchen, deren Lebenswege im Zimmer 28 , Mädchenheim  L410 zusammentrafen Es ist zugleich eine Chronik der Ereignisse im Ghetto Theresienstadt und erzählt die authentische Geschichte der Theresienstädter Aufführungen der Kinderoper Brundibár.

1.12.2018

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