Room 28 Education
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Ausstellung

Die Mädchen von Zimmer 28, Theresienstadt

Essentials

Eröffnung der Ausstelling in Schwerin, 23.9.2004

Die Ausstellung vermittelt die Geschichte einer Gruppe von Holocaust-Überlebenden, die zwischen 1942 und 1944 im Zimmer 28, Mädchenheim L 410, im Ghetto

Theresienstadt zusammenlebten. Erstmals wurde die Ausstellung am 23. September 2004 im Rahmen des Wettbewerbes 'Verfemte Musik' in Schwerin gezeigt.

Autorin, Kuratorin, Konzept, Management,

Copyright, 2014: Hannelore Brenner-Wonschick

 

Design:

Renate Schlicht, Frankfurt a.M.

Walter Hagenow, Frankfurt a.M.

Mitarbeit 2004: Benedikt Burkhardt, Frankfurt a.M.

 

Originaldokumente

Seiten aus Helgas Tagebuch

Die Ausstellung veranschaulicht die Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28" vermittels authentischer Dokumente aus Theresienstadt - ein Tagebuch, ein Poesiealbum, ein Notizbüchlein, Gedichte, Briefe, Fotos, Zeichnungen. Viele dieser Dokumente sind die letzten Zeugnisse von Kindern, die bald darauf in Auschwitz ermordet wurden.

Die Ausstellung entstand als Ergänzung zum Buch Die Mädchen von Zimmer 28 (2004), um den Originaldokumenten und Zeugnissen einen angemessenen Resonanz-Raum zu geben.

Im Brennpunkt

Tafel mit der Flagge der Mädchen von Zimmer 28

Die Ausstellung spiegelt den Alltag der Kinder im Ghetto Theresienstadt zwischen 1942 und 1944, einen Alltag, der den Kern der kommenden Tragödie bereits in sich birgt. Sie erzählt von einer außergewöhnlichen Gemeinschaft und davon, was Kunst und Kultur und Erziehung zur Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit vermögen.

 

Brundibár

Plakat zur Brundibár 1943

Die Geschichte ist eng verbunden mit den Theresienstädter Aufführungen der Kinderoper Brundibár von Hans Krása and Adolf Hoffmeister. Einige der Mädchen spielten in der Oper mit, viele von ihnen sangen im Chor der Schulkinder. Und alle haben die Aufführungen besucht und kannten die Lieder auswendig. Die Überlebenden erinnern die Oper als "ein Licht in der Dunkelheit".

Hommage

Friedl Dicker-Brandeis (1898-1944)

Buch und Ausstellung sind auch eine Hommage an jene Erwachsenen in Theresienstadt, die für die Kinder wichtig wurden, wie die legendäre Bauhaus Künstlerin Friedl Dicker-Brandeis. In ihren Malstunden gab Friedl ihren Erfahrungsschatz an die Kinder weiter. "Ihre Art zu unterrichten - darin lag etwas, was uns für Augenblicke ein Gefühl der Unbeschwertheit gab", erinnert sich Helga Pollak-Kinsky.

Wanderausstellung

Panels in the European Commission, Brussels, 1-2013

Bis Ende 2017 war die Ausstellung im In- und Ausland zu sehen. Es entstand eine tschechische, französische und englische Version. 2014 eröffnete in Săo Paulo, Brasilien, eine Ausstellung im neuen Design. Außergewöhnlich die Hintergründe, die dazu führten. Mehr auf der Website von Room 28 Projects: Remembering Erika. Außergewöhnlich auch die Erfolgsgeschichte der brasilianischen Ausstellung "As Meninas do Quarto 28".

Die englische Version war 2013 im Rahmen des Holocaust-Gedenktages bei der Europäischen Kommission in Brüssel zu sehen und ein Jahr danach bei den Vereinten Nationen in Genf.

Mehr auf der Website von Edition Room 28.

Vision

Collage von Erika Stránská (1930-1944)

Die Ausstellung ist dynamisch konzipiert. Denn dahinter steht eine Vision: für die Ausstellung eine bleibende Heimat zu schaffen und sie zum sinnlichen Kristallisationspunkt des Bildungsprojektes zu machen. Hierüber informiert das 2017 erschienene Kompendium zum Bildungsprojekt.

Bilder zur Ausstellung

As Meninas do Quarto 28

in Brasilien

NEWS

Eine Waldorfschule für Terezin:

Interview zum Kompendium 2016:

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Theresienstadt. Helga Pollak-Kinsky.. ORF CD

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